Liedfett: Diese Schmierlappen, verkackt bevor es losgeht, aber Punkt für Hamburg!

Berlins Kulturblogger N®¾ 1 ist zurück!:
Nach drei Wochen wieder in der Heimat wagte ich mich erstmals wieder in kulturelle Nachtleben, sogar in den mir inzwischen verhassten Prenzlauer Berg. Im Frannz Club der früher Franz Club hieß, mir und meinem entfernten Bekannten P. aus Strausberg war der Franz in den frühen 90ern unser Wohnzimmer, zu Zeiten als wir noch am Prenzlauer Berg wohnten und uns dort wohl fühlten und um diesen Schachtelsatz mal zu einem Ende zubringen, mein entfernter Bekannter P. aus Strausberg war gestern dabei.

Liedfett aus Hamburg, ich kannte die bisher nicht wirklich, vom Namen her denkt man eher an so nen Mittelalter Scheiß, aber das war’s ganz und gar nicht. Ihren Stil beschreiben sie selbst als aufgekratzten Hybrid aus Punk, Akustik-Pop, Sprechgesang und Liedermacher, ja kann man so sagen, sie singen über Liebe, Alkohol und die böse Welt. Die vier boten ein super Show, der Saal kochte, sogar ich wippte kurz mit dem Fuß, wir haben uns prächtig amüsiert und mächtig was weggebügelt.

Was deutschsprachige Musik betrifft, sind die Hochburgen eindeutig Berlin und Hamburg.
Liedfett, Punkt für Hamburg, aber Berlin führt natürlich immer noch haushoch.

Size does matter! Mohn macht doof?

IMG_20150213_124246Ich vermisse ja kaum etwas am Prenzlberg, aber wenn ich mich fast wöchentlich von meinem Gentrification-Zahnarzt quälen lasse suche ich den einen oder anderen Laden auf, für den ich in Rummelsburg oder im nahen Friedrichshain  noch keinen adäquaten Ersatz gefunden habe.

DSCN5889Im LSD-Viertel gibt es noch eine Original DDR Bäckerei, die macht richtig gute Sachen, auf dem Mohnkuchen sind sage und schreibe 6,72 cm Mohn, Schwangere sollten den wegen der Opiatreste meiden, ich meide ihn nicht.

Von … Berg nach …burg!

Nach mehr als 20 Jahren ist ein Ende in Sicht.

So ein Umzug ist die Hölle, beschäftigt mich mit allem drum und dran vier Wochen, gealtert bin ich um geschätzte zwei Jahre, mindestens! Doch morgen kommt die Umzugsfirma, dann ist der größte Schritt getan.

 

Foto am 21.09.14 um 13.10

Sonntagnachmittag!

DSCN2268Nach fast einem Vierteljahrhundert als Entwicklungshilfe-Mentor* in der ehemaligen DDR, Subterritorium Prenzlauer Berg, macht man gerne mal nen Vorher-Nachher-Vergleich, hierfür gibt es DDR Museen.
Sonntagnachmittag war ich mit meiner besten thüringerischen Freundin J. unterwegs, erst Kaffee und Kuchen bei Lieschen Müller, dann ins besagte DDR Museum in der Kulturbrauerei.
Hier findet man allerhand Wahres wie Trabi-Dachwohnungen, Angela Merkel in Latzhose, Fleisch war teuer und so weiter.

DSCN2272Hinterher besuchten wir gemeinsame Freunde in der Raumerstraße und schauten Eintracht im Pub, da möchte ich aber nicht rüber reden, nein wirklich nicht.

DSCN2276Den Abschluss des Sonntagnachmittags der zum Abend wurde bildete ein Besuch beim Spanier, Tapas satt!
Vorher versuchten wir noch Holländer, wo auf dem Radweg liefen, zu überfahren.

So war das, ein schöner Sonntag, J. zahlte alles, denn es war ihr Geburtstagsgeschenk an mich!
Tja, so war das!

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*natürlich unter dem Motto „Hilfe zu Selbsthilfe“ und nicht „Neoliberal-Gentrification-mäßig“ wie es die südwestdeutschen usurpatorsichen Imperialisten praktizieren.

Urban Outdoor Equipment: Es grünt so grün!

Foto am 15.03.14 um 15.23 #2Ab und kaufe ich im Schwarzen Netto ein.
Diese doch eher etwas bodenständige Discounterkette führt nur das Nötigste, das Produktportfolio ist auf einkommensschwache, bildungsferne Menschen zugeschnitten:
Kein Kaviar, kein Rinderfilet, mehr haltbares als frisches, Obst und Gemüse nur das, was es schon zu DDR Zeiten jederzeit gab, Jagdwurst statt Serrano, Mozzarella nicht vom Büffel, auch keine Trüffel, Bioprodukte sind die Ausnahme -hab‘ da bisher nur Biomilch gesehen.
Foto am 15.03.14 um 15.23Die immer weniger werdenden Bezirks-Assis kaufen hier Billigbier, Schnaps und ein paar Kohlenhydrate in fester Form um nicht komplett der Trinker-Diarrhöe zu fröhnen. Am Wochenende, wenn andernorts die Gentrification-Familien Großeinkauf machen, gehe ich, wenn ich nicht unbedingt Feinkost brauch, gerne zum Schwarzen Netto, hier ist es samstags genau so voll oder nicht voll wie sonst, der Alki holt halt jeden Tag Nachschub und ich kaufe dann in aller Ruhe meine Milch, meine Tomaten, meine Käse und heute gab’s:

Anglerbedarf!

IMG_20140315_141747Bekanntlich bin ich kein Angler, aber einen grünen Mückenschutzhut kann man auch dann und wann in der Stadt gebrauchen und (leider ebenfalls grüne) Neoprenhandschuhe gibt es selten für ’nen so schmalen Taler, ein Zweiersatz Camouflage-Unterhosen rundeten meinen Kauf ab!

Alles ist aus dänischer Produktion, also kein Totalramsch –Ich bin zufrieden!

Winterspaziergang!

Es war eine weise Entscheidung, den Sonntagnachmittag nicht in- sondern aushäusig zu verbringen, die Kälte war beißend, die Leute wie immer schrecklich, aber weniger als sonst und seit heute wird alles zu dreckigem Eismatsch:

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Jede Bilderserie braucht einen guten Start!

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Grünes zeigt, dass die Welt noch lebt!

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Ein Orientierungsbild für meine auswärtigen Leser!

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Drüben im Wedding!

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Auch die Nordig-Walking-Barfußstrecke ist verschneit!

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Schnee auf Eis!

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Schnee auf Holz!

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Schnee unter Schafen!

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Bisher nicht entschlüsselte Symbolik!

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Vermeintliche Gartenbaukunst!

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Wenn die Karaokedeppen nicht da sind, ist auch die Freilichtbühne schön!

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Die Karaokedeppen waren doch da!

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Der Mauerparkflohmarkt: Angenehm leer!

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Die Hipster-Fick-Schaukel, seit Tagen ungenutzt!

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Prüdokratie!

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Die Zeit vergeht!

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Guten Abend Berlin!

Der betroffene Hund bellt: Heute lange Marilyn Manson Nacht!

DSCN1834Manchmal, aber nur manchmal, da denke ich mir, mit was für Bekloppten lebe ich denn eigentlich zusammen in einem Haus:

Gestern hing doch tatsächlich dieser Zettel im Treppenhaus, geht’s noch?

DSCN1837Das war bestimmt Hipster R., mein Erzfeind. Bestimmt fordert er, obwohl Sachse und kein Schwabe, auch bald noch die Einführung der Kehrwoche!
Ich goß ein wenig Öl ins Feuer der nachbarschaftlichen Beziehungen…

Wenn man bei Google Pictures Zimmerlautstärke eingibt, dann kommt kein Bild von mir, die Zeichen stehen auf Krieg:

Heute lange Marilyn Manson Nacht!