Black Box Revelation!

Zwei Belgier, einer am Schlagzeug, der andere mit diversen Gitarren und einem magischen Kasten zu seinen Füßen und fertig ist ein schönes Montagabendkonzert…

Das nennt man wohl Garagerock! Frau N. und mir gefiel es!

 

Kammerspielabend!

Mit meiner schlauesten mecklenburg-vorpommerischen Freundin Dr. M. V.-H. suchte ich den Kammermusiksaal der Philharmonie auf: Wir hatten beide den Sonntag zu Hause gearbeitet.

“Jetzt ist aber Schluss mit arbeiten, jetzt gibt’s Kultur – Entspannung pur!” leitete Dr. M. V.-H. den Abend ein. Ich ging kurz Bier holen, als ich zurück kam hatte die praktizierende Deutschlehrerin schon drei Rechtschreibfehler im Konzertprogramm gefunden und rot angemarkert …

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Das Programm war solide, Duo Essen an den Geigen fehlte ein wenig die Lockerheit, das vierhändige Klavierspiel von Duo Vidid dagegen war sehr ansprechend. Es gab übrigens

  • J. Haydn Duo for 2 Violins op.99 No.3
  • L. v. Beethoven Adagio cantabile for Violin and Viola from ‘Pathetique’ Sonata (Arr.Chong Park)
  • L. v. Beethoven Sonata for Violin and Piano No.6 in A Major op.30 No.1
  • C. Debussy Sonata for Violin and Piano
  • C. Saint-Saens Dance Macabre for Piano 4 hands (Arr.Duo Vivid)Chong Park Variations & Thema of M. Rabvel’s Pavane for Dead Princess for Violin and Viola
  • M. Ravel Bolero for Piano 4 hands (Arr.Duo Vivid)

Also Sachen die jeder kennen sollte, Bolero for Piano war Schluss- und Höhepunkt!

Das auf dem Video war zwar nicht dabei, vermittelt aber einen guten Eindruck:

The Riptide Movement!

Ich gehe gerne und oft auf Konzerte, normalerweise zu Bands wo ich mag und gut kenne, auch mal zu Interpreten, die ich beim zufälligen Hören neu entdecke oder ich gewinne Freikarten (hier gehe ich nicht wahllos hin, sondern höre vorher rein).

Sehr selten folge ich Konzerttipps im Radio, ich meine die redaktionellen Tipps, nicht die „Radioblabla präsentiert“ Konzerte, denen folge ich wenn ich die Bands mag und gut kenne…


Hier schließt sich der Kreis, also, ich war bei „The Riptide Movement“ – das Clubkonzert im Musik und Frieden an der Oberbaumbrücke wurde bei RadioEins besprochen und zwar so, dass ich Tränen in den Augen hatte: Der Sänger erzählte im Interview, dass seine Großmutter seinem Großvater einst ein Liebesgedicht zur Hochzeit schrieb. Jahrzehnte später trug der Sänger das Gedicht bei der Hochzeit seiner Schwester vor und fast genau 70Jahre nach der Hochzeit seiner Großeltern machte er einen Song daraus, der auf dem aktuellen Album „Ghosts“ finden ist. Die Hörproben sprachen mich auch an und so fragte ich meine beste thüringerische Freundin J. ob sie mitkommen würde.

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Wollte sie nicht, auch sonst keiner den ich fragte, also ging ich alleine.

Im Vorprogramm eine Irish Folk Duo, ganz nett. Dann die Dubliner, sie waren gut, sahen aber ziemlich hipstermäßig aus. Aber mit gefiel es, genau wie den etwa hundert anderen Zuschauern im Club, Frauenüberschuss, ja war auch schon irgendwie Muschimusik!

In Irland sind die Jungs übrigens sehr bekannt, meine Arbeitskollegen aus Irland kannten die, meinten aber, die seien aus Lucan, nicht aus Dublin – und die können auch Stadion:

Von Wegen Lisbeth!

Böse Zungen behaupten, ich hätte in Von Wegen Lisbeths Video „Wenn Du tanzt“ mitgespielt, böse Zungen liegen jetzt im Krankenhaus…

Im Lido war Teenieband-Tag, neben mir noch ein oder zwei andere Gäste die wahlberechtigt waren. Aber egal, ich bin offen, auch für die Musik jüngerer Bands.

Als Opener Giant Rooks aus Hamm, voll die Pickel-Teenies, aber nicht unbegabt.

Aber ich war ja wegen Von Wegen Lisbeth dort, die Berliner gründeten sich 2016 als Schülerband unter dem Namen Fluchtweg und habe 2016 mehr oder weniger den Durchbruch geschafft. Flotte Musik, Indie-Pop könnte man es nennen, sehr gute und intelligente Texte, ich war zufrieden…

Nein, ich spiele wirklich nicht in diesem Video mit!

SCHNAUZE!

 

Aufruhr in den Augen!

Gestern Abend war ich mit meinem besten oranienburger Freund O. samt Partnerin A. im Kesselhaus der Kulturbrauerei:

Pankow – Aufruhr in den Augen reloaded!

Die Band um die 60, kein Wunder, es ging ja um das 30jährige Jubiläum des letzten zu DDR-Zeiten veröffentlichten Albums der Band. Das Publikum auch so ab 44 aufwärts, jüngere Besucher waren in Begleitung ihrer Eltern.
Das Konzert war solide gut, André Herzberg und Jürgen Ehle die Stammköpfe, verstärkt durch Drummer Stefan Dohanetz und Gitarrist André Drechsler und als Engerling Leihgabe Boddi Bodag an den Tasten.
Da gibt’s nichts zu bereuen, solider Samstag Abend Unterhaltung 🙂

 

Russisches vom Feinsten!

Das 2. Klavierkonzert von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow hat mir einst das Tor zur klassischen Musik geöffnet, ich glaube es war auch die erste Klassik Platte die ich mir zulegte. Gestern hörte ich es zum ersten mal in Natura im Konzerthaus Berlin.

Das Konzerthausorchester Berlin dirigiert von Dmitrij Kitajenko, am Flügel Yeol Eum Son. Die Südkoreanerin spielte das Konzert ohne Noten, ich saß im zweiten Rang auf ihrer Höhe und konnte die Hände auf den Tasten beobachten, ihre Finger verschmolzen quasi mit dem Instrument. Ich, meine schlaueste mecklenburg-vorpommerische Freundin Dr. M. V.-H. und der schnöde Rest des Publikums waren begeistert und forderten der Pianistin eine Zugabe ab.

Nach der Pause ging es weiter, ohne Piano und Yeol Eum Son, aber weiterhin Russisch. Der Gastdirigent ließ das Orchester zeigen was es kann:

Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 von Pjotr Tschaikowsky.

Auch nicht schlecht, aber mir gefiel Rachmaninow besser.

 

16, 17 – raus und rein!

Wie die meisten meiner Freunde fand ich 2016 nicht so super – beruflich und privat eher unspektakulär, Zeit- und Weltgeschehen schlimm.

Das Ende war dann doch versöhnlich, eine Woche bei den Brüdern und deren Brut in der Provinz, dort auch noch viele andere beste FreundInnen getroffen.
Zum Jahreswechsel besuchte mich dann mein bester heilbronner Freund T., wir studierten dereinst gemeinsam.
Silvester waren wir gemeinsam mit meiner besten thüringerischen Freundin J. im Wild at Heart:
Gute Stimmung und drei Bands unterschiedlicher Qualität, das Genre auch nicht 100% unsers.
„The Crows“ – zwei korpulente irische Endfünfzigerinnen im Outfit ihrer Jugend, musikalisch schlimm, es gibt kein Videos oder frei zugänglich Audioaufnahmen – privat nett, die Mädels warn einfach mal nicht im zu Hause im Pub sondern auf Tour!
Die „Death Valley Surfers“ führten als Hauptact ins neue Jahr, psychobilly Musik, machten super Stimmung…

Lange nach Mitternacht kamen dann „Viki Vortex and the Cumshots“ auf die Bühne, ich kann mich aber nicht mehr an die Musik remebern.

 

Am Neujahrstag dann Bildung…