Mei Li!

Freikarten für den Chinesischen Staatscircus!

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DSCN0684Es würde kindgerecht sein, davon ging ich aus und nahm wieder mal O. mit, der hochbegabte Zwerg braucht ständig Input, ansonsten dreht er frei!

Auf dem Weg zur Veranstaltung sangen wir den alten Monthy Python Song:

I like chinese,noten
I like chinese,
They only come up to you knees,
Yet they’re always friendly and they’re ready to to please.
I like chinese,
I like chinese,
There’s nine hundred million of them in the world today,
You’d better learn to like them, that’s what I say.

… so verging die Fahrtzeit bis zum Olympiastadion recht schnell…

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2012_134Die Vorstellung war nicht wirklich ausverkauft, es waren mehr Leute auf der Bühne als im Publikum, aber egal, was geboten wurde war Qualität:

Ein sehr junges Ensemble, kaum ein Artist wirkte älter als 20, geboten wurde Mui-Ballett, Bang-Jonglage, kantonesische Gleichgewichtsakrobatik, Beijing-Fahrradakrobatik und (neben vielen anderen Nuancen des chinesischen Akrobatentheaters) das klassische kraftbetonte Luong-Bodenturnen…

DSCN0695DSCN0699Ich und mein kleiner vorlauter Begleiter waren begeistert, obwohl ich den vollen stattlichen Preis von 40€ pro Karte sicher gescheut hätte, aber das was geboten wurde war auf keinen Fall der geschenkte Gaul dem man nicht ins Mail schaut, ganz im Gegenteil!

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… drunk with power!

miniSo ein Mist, da kaufe ich mir ’nen  brandneuen hochaktuellen iPad mini, und eine Woche später wird schon wieder nachgelegt. Naja, eigentlich find ich’s ok, der iPad mini war mir eigentlich schon zu klein …

Was soll ich tun? Ach, egal! Möchte jemand den iPad mini geschenkt haben, wenn ich den iPad Mini Mega Micro Max habe?

Kultur-Aldi!

Mit A. war ich da, beim sogenannten Club Mix im Quatsch Comedy Club.
Comedy im Schnellgang, am Sonntag Abend ausnahmsweise nicht ausverkauft (die Klassen auf Fahrt reisen Freitag ab und Sonntag an, fehlten somit im Publikum).
Horst Fyrguth führte durchs Programm, er wird nicht zu Unrecht als der älteste Nachwuchscomedian Deutschlands bezeichnet, naja, er ging so, ein wenig plump optisch und inhaltlich, machte einen an sich gar nicht schlechten Gag sogar doppelt, sowas darf nicht sein.

Das Programm wurde von Frank Fischer eröffnet, der Mainzer hat’s drauf, hohe Präsenz, darstellerisches Talent und ein Programm, dass die Nervigkeiten des täglichen Lebens hoch nimmt.
Im Anschluss wirkte der Berliner Michael Genähr eher blass, passte in das StandUp Genre auch irgendwie nicht rein, aber er hat sich bemüht und brauchte wohl das Geld.

Nach der Pause dann das unvermeidliche Re-WarmUp durch den Moderator.
Dann trat der Sachse Thomas Jurisch auf, ein Geschichtenvorleser, ich dachte erst, was macht der im QCC, es gibt doch genügend Lesebühnen. Aber er war wirklich nicht schlecht, Nachwuchs mit Potential.
Als Closer trat dann Ole Lehmann auf, gut, aber ich hatte das komplette Programm ja schon vor zwei Wochen gesehen.

Keane: The only ones who can sing a Queen’s song and don’t fuck up!

Die vier Briten aus Sussex wollte ich ich schon immer mal live sehen – gestern war es soweit, sie spielten im Tempodrom, Ö. und ich waren dabei!

Gesang, Bass, Schlagzeug und ein halbakustischer Flügel prägen die Band.
Ö. und ich konnten uns nicht einigen ob es nun Rock oder Pop ist, wenn ich mir jetzt im Rückblick auf das Konzert die Alben zu Hause anhöre komme ich jetzt zu dem Schluss, dass es beides ist, RockPop, na vielleicht eher PopRock!
(Ojeh, was ich hier schreibe, wird wohl keinen Preis für Musikkritik gewinnen…)
Aber ein tolles Konzert, der Sound war laut und klar, die Band ging gut ab und das Publikum ging mit, trotz der Teilbestuhlung des Tempodroms. Wir hatten offiziell Sitzplätze rechts oberhalb der Bühne, zum Glück fanden wir in der angeblich ausverkauften Halle zwei bessere Sitze, in den Innenraum kamen wir leider nicht rein.

Im Publikum waren mehrheitlich Frauen, ein ganz schönes Gekreische nach den Balladen.
Jeder Mann sollte sie deshalb im Plattenschrank bzw. auf der Festplatte haben, mann verbiegt sich dann beim Kuschelmusik auflegen nicht ganz so wie mit James Blunt.

Und nun zur Überschrift diese Beitrags:

Vesterålen – Von Eidet nach Tinden!

Montag Morgen wurde das Wetter besser, auch das Meer war deutlich ruhiger.
Wir fuhren aus dem Åsanfjorden heraus Richtung Norden.
In Hoften machte wir Mittagspause. Jetzt klarte das Wetter deutlich auf, jedoch wurde uns durch teilweise tief hängende Wolken die Sicht auf die meisten Berggipfel versagt, oft sah es so aus, als wäre alles oben abgeschnitten.

In Hoften kauften wir in der Fischfabrik einen stattlichen 5782 Gramm schweren kopflosen Dorsch für’s Abendessen, angeln konnten wir ja mangels Angelhaken nicht mehr.

Unsere Ziel war Tinden, ein alter Handelsfleck der inzwischen mehr oder weniger ein Museum ist.
Die einzige Bewohnerin von Tinden ist die Enkelin des letzten Inhabers des Dorfladens, sie empfing uns freundlich. Ich werde die Theaterregiseurin übrigens heiraten, sie hat mir gesagt, dass sie demnächst nach Prenzlauer Berg ziehen will, dann ist das ja ganz praktisch.

Nach dem Aufschlagen der Zelten machten wir noch eine Kenterübung mit T-Bergung, ich war einer der Freiwilligen, kenterte mit der Serenity und wurde von G. und nN. von der Generationenvertrag aus gerettet:

Abends der Fisch war super lecker, die Filets gebraten und (eine von mit breitete) Fischsuppe von den Resten als Vorspeise.

Epilog:

Nach nun fast einer Woche gemeinsam kochen hatten wir nun auch eine Lieblingszutat:

 

Kartenmaterial:
© OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA
Lizenz CC BY-SA
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Frühjahrsputz (in Heim und Seele)!

Die Arbeitswoche war schön aber anstrengend, habe mit das Vier-Tage-Frei-Wochenende redlich verdient.
Herrlich die Luft Draußen, auch wenn es recht trübe ist:
Es wird Frühling, endlich, man spürt das alles wieder wächst.

Mit großem Elan ging ich in’s Wochenende – Frühjahrsputz! Einiges wurde geschafft, vor allem virtuell, habe mich bei unzähligen Onlinepräsenzen, die mich ohne dass ich sie nutze permanent zuspamen, endlich mal abgemeldet. Schon interessant, wo ich mich überall mal angemeldet hatte im Laufe der Jahre, oft Schweinkram, aber nicht nur.
Doch damit ist jetzt Schluss, ich bin REIN! (zunächst)

Samstag war Kinotag, ich geh gerne Samstag, da ist es voll und teuer. Wie so oft begleitete mich I.
Wir wählten Barbara, ein Drama platziert in der DDR der frühen 80er, sehr realistisch inszeniert, detailverliebt, in der Kantinen und Restaurants wurde während des Essens geraucht, in der rechten Hand die Gabel, in der linken die F6. So war das damals, ich erinnere mich, auch im Westen, natürlich West statt F6. Doch darum ging es natürlich nicht, es ging um den repressiven Staat und letztendlich um Liebe. Nina Hoss ist schon eine der besten deutschen Schauspielerinnen, ich habe sie vor Jahren mal in Lessings Emilia Galotti im DT gesehen. Gerade habe ich noch mal den Trailer von Nackt angeschaut, ein wenig mager ist sie schon die Nina, aber ich bin ja nicht sexistisch in der Frauentagswoche.

Auch telefonierte ich länger mit K., es ging um ihre bevorstehende Hochzeit im Mai, war schon recht strange was sie so erzählte… Ich kam nicht zu Wort, meine Bedenken wurden Übergangen, die Krönung war dann eine SMS, die sie mir nach dem Telefonat sendete, noch ein paar gute Ratschläge wie ich am besten auf der Hochzeit zu erscheinen habe – geht’s noch?

NEIN, es geht nicht! Ich dachte nicht so lange nach ehe ich absagte.
Die Mail die ich ihr schrieb ist zugegebenermaßen ein wenig pointiert, aber so vermeide ich Nachfragen, ob ich nicht doch kommen würde:
(falls die Schrift zu klein ist, bitte auf’s Bild klicken)

Die Textpassagen die Körperpflege betreffend stimmen natürlich wirklich, ich badete, wusch, peelte, schrubbte und maskierte und demaskierte mich: