Gewonnen hat am Ende der, der die meisten Tore schießt!

IMG_1455Es war mal wieder so weit: Regelmäßig stellen wir unsere Freundschaft auf die Probe indem wir uns gegenseitig zum Geburtstag eine Einladung zum Spiel von Hertha BSC gegen unseren Lieblingsverein schenken.
Der VfB Stuttgart gastierte im Olympiastadion, wie vor fast genau einem Jahr begab ich mich also mit meiner besten schwäbischen Freundin L. nach Charlottenburg, L.’s Boyfriend aus dem galicischen Vigo (my best vegan friend) war auch dabei.

AgESqS0A-7sAXZixHtMJ7tr_0NhzuEVcqQbDU5giFmoZAiOqQUcSUC-4Cn3yM6zvj1CD1Cw69jVIYAfIi-40U6S6Da ich Hertha noch weniger mag als den VfB hielt ich halt, genau wie F., L. zuliebe zu den Schwaben, was allerdings nicht half. Zugegeben, die bessere Mannschaft verlor weil Hertha 2:1 gewann. Alle bis auf mich waren traurig, auch mein bester schwäbischer Freund T. den wir in der Halbzeitpause auf ein Bier trafen.

IMG_20150912_185111IMG_1456Um L. und F. ein wenig auf zu muntern schauten wir noch gemeinsam das Abendspiel in einer Kneipe am Mehringdamm:

Die glorreiche Eintracht deklassierte den 1.FC Köln souverän mit 6:2, auch wenn es sich meine Begleiter nicht anmerken ließen, sicher sind die heimlich zu Frankfurt konvertiert.

Herrentagswochenende!

DSCN6509Version 2Der eigentliche Herrentag fiel aus, Arbeit war mir wichtiger. Aber das Ereignis war nur aufgeschoben und so trafen wir, mein bester oranienburger Freund O., mein entfernter Bekannter P. und ich, uns Freitag Morgen auf meinem Balkon zum Anstoßbier.
Dann ging’s los, per Rad gen Osten, meist in Nähe der Spree, aber auch durch die Wuhlheide, Altstadt Köpenick, Müggelheim nach Erkner, mir machten häufig Rast… Zurück ging es über Friedrichshagen wieder in’s Zentrum, bzw. für die beiden Herren in die Brandenburger Wahlheimaten.

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DSCN6522Gestern war dann Fußball angesagt, Geburtstagsgeschenk meiner besten schwäbischen Freundin L., Hertha BSC gegen meine, L. war tapfer und begleitete mich. Gemeinsam sahen wir keine Tore, tranken Leichtbier, wunderten uns über den unsagbar bescheidenen Intellekt der heimischen Fans.

DSCN6510Das Spiel war mäßig, kein Feuerwerk auf dem Platz, dafür im Eintracht-Fanblock. Aber egal, meine Mannschaft habe ich mal wider gesehen, abgestiegen sind sie trotz Befürchtungen meinerseits zu Saisonbeginn auch nicht!

Hinterher gingen wir zu einer Bauchtanzshow…

 

Samstag Abend in der Ringbahn: Macht ihr den Scheißdreck, weil ihr blöd seid?

Jeder hat das schonmal erlebt, man bewegt sich im öffentlichen Raum, zum Beispiel im Nahverkehr, irgendein Assi, zumeist ein männlicher Jugendlicher, beschallt mit den knarzenden internen Lautsprechern seines Handys den Wagon, unerträglich! Doch gestern, da wurde ich selbst zum Täter, wenn auch auf kulturell höherem Niveau:
Die Voraussetzungen waren gut. Ich hatte am letzten Februartag noch ausreichend Flatrate auf dem iPad, die Youtube App war gerade aktualisiert, das Gerät hat zudem akzeptable interne Lautsprecher.
Ich fuhr in der Ringbahn vonne Arbeit nach Hause, am Südkreuz stiegen die drei ein:
20150228121107Hinark der fleißige Korbmacher, Arschkramp der Knappe und Waldbrot die Markfrau – allesamt Mittelaltermenschen! Mir kam sofort ein Lied in den Kopf, von Eure Mütter, war ja vor kurzem mit meiner besten schwäbischen Freundin L. bei ’ner Vorstellung, obwohl die das Mittelalterlied an diesem Tag gar nicht spielten.
Zuerst traute ich mich nicht, dann doch, ich öffnete den Titel bei Youtube, ließ ihn noch im Kopfhöremodus anlaufen und als die Anmoderation zu Ende war und das Lied losging schaltete ich auf laut:

„Ihr bietet eure Waren feilin Dörfern und in Städten.
Ihr ziehet durch die Lande und seid frohgemut.
Ihr tragt alte Gewänder, edlen Schmuck und gold’ne Ketten.
Ihr kleidet euch, wie es sonst keiner tut.
Doch drängt mich eine Frage,
deren Antwort ich nicht kenne.
Ähnlich, wie Frage nach der Henne und dem Ei.
Was gab es da zuerst, war es das Ei oder die Henne?
Drum frage ich, wie das bei euch wohl sei.
Macht ihr den Scheißdreck, weil ihr blöd seid?
Oder hat der Scheißdreck 
euch erst blöd gemacht?
leidadeidei dadadei …“
© 2011 Eure Mütter

IMG_20150228_201233Zunächst schauten alle im Wagon angeekelt weg, dann sah ich in den ersten Gesichtern ein Schmunzeln, einige lachten, zwei Frauen zwinkerten mir zu. Selbst die Mittelaltermenschen grinsten, kannten das Lied offensichtlich. Das beruhigte mich, so richtig diskriminieren wollte ich die drei natürlich

Zufrieden stieg ich am Ostkreuz aus, ging noch in eine Kneipe und schaute  mir Eintracht Frankfurt gegen den HSV an, Frankfurt gewann verdient 2:1, spätestens jetzt war der Tag gerettet.

 

 

Verlierer LIVE!

DSCN5625So langsam kehrt wieder Normalität in mein Leben ein, ich bin jetzt in Berlin Lichtenberg angemeldet, zu dem Rummelsburg merkwürdigerweise gehört, egal!
Ich lebe mich ein, die Küche ist einsatzbereit, allerdings vermisse ich den Gasherd, ans Elektrokochen muss ich mich erst noch gewöhnen, so ist das, denke ich werde mir aber eine Induktionskochplatte zulegen, die hat Gasperformance.

DSCN5661Diesen Spieltag war ich bei Hertha, Geburtstagsgeschenk für meine beste schwäbische Freundin L., also nicht Hertha, sie hielt zur Gastmannschaft, dem VfB Stuttgart, ich hielt auch zu Stuttgart, notgedrungen, kann Hertha nicht leiden.

Bildschirmfoto 2014-10-05 um 09.58.16Wir sahen viele Leute aus Prenzlauer Berg im süddeutschen Block. L. übertrug das Spiel in Facebook und WhatsApp live, schaute mehr auf ihr Samsungle als auf Spielfeld, Hertha gewann verdient.

Letzte Woche war ich schon mal bei der Bundesliga, bei den Füchsen, Handball, da halte ich zu Berlin, aber auch die Füchse verloren, knapp aber unverdient.

DSCN5639Bildschirmfoto 2014-10-05 um 09.57.57Immerhin ist Eintracht Frankfurt im Moment auf der Siegerstrasse, aktuell Fünfter, hätte ich nicht erwartet!

Sonntagnachmittag!

DSCN2268Nach fast einem Vierteljahrhundert als Entwicklungshilfe-Mentor* in der ehemaligen DDR, Subterritorium Prenzlauer Berg, macht man gerne mal nen Vorher-Nachher-Vergleich, hierfür gibt es DDR Museen.
Sonntagnachmittag war ich mit meiner besten thüringerischen Freundin J. unterwegs, erst Kaffee und Kuchen bei Lieschen Müller, dann ins besagte DDR Museum in der Kulturbrauerei.
Hier findet man allerhand Wahres wie Trabi-Dachwohnungen, Angela Merkel in Latzhose, Fleisch war teuer und so weiter.

DSCN2272Hinterher besuchten wir gemeinsame Freunde in der Raumerstraße und schauten Eintracht im Pub, da möchte ich aber nicht rüber reden, nein wirklich nicht.

DSCN2276Den Abschluss des Sonntagnachmittags der zum Abend wurde bildete ein Besuch beim Spanier, Tapas satt!
Vorher versuchten wir noch Holländer, wo auf dem Radweg liefen, zu überfahren.

So war das, ein schöner Sonntag, J. zahlte alles, denn es war ihr Geburtstagsgeschenk an mich!
Tja, so war das!

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*natürlich unter dem Motto „Hilfe zu Selbsthilfe“ und nicht „Neoliberal-Gentrification-mäßig“ wie es die südwestdeutschen usurpatorsichen Imperialisten praktizieren.

Hessische Kreation!

Handkäs mit Musik auf Feldsalatbett mit Brot-Arrangement Olympia.

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Meine Kreation ist eine Variation, in Hessen wird es zumeist ein wenig annersder bereitet.

Zutaten:

  • 200g reifer Handkäse (der in Berlin erhältliche Harzer tut’s auch)
  • 100g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Möhre
  • 1 TL Kümmel
  • 2,71 Gramm Majoran
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Malzessig
  • 2 Spritzer Worcester Sauce (bitte richtig aussprechen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Eine Hand voll Feldsalat
  • 5 kleine Scheiben Pumpernickel
  • 1 EL  Schmand
  • Kresse zum dekorieren

Zubereitung:

DSCN2012Den Handkäse in Stücke mit maximal 1cm Seitenlänge schneiden.
Für die Musik Zwiebeln, Knoblauch und die Möhre möglichst klein schneiden, mit dem Malzessig, dem Öl vermischen, Majoran und Kümmel dazu, mit Pfeffer, Salz und Worcester Sauce abschmecken.
In einem tiefen Gefäß die Musik mit dem Handkäse vermischen und abgedeckt bei Zimmertemparatur mindestens zwei Tage ruhen lassen.
Den Feldsalat auf der einen Hälfte eines Tellers ausbreiten, die inzwischen lebende Handkäs Masse zum dem Salatbett platzieren, den Schwand daneben und mit Kresse verzieren.
Pumpernickel auf der freien Tellerhälfte richten.

Dann vorm Fernseher bei einem Spiel von Eintracht Frankfurt mit einem Ebbelwoi genießen, egal, wenn se  dann verlieren…

Guten Appetit!

Bestgelaunt!

Ha, das war doch fast schon ein Frühlingswochenende:

Viel Sonne, eigentlich schon ganz warm und in der Luft dieser Geruch nach Leben, nicht mehr die eisige Winterneutralität in meiner Nase wie noch vor einer Woche…

IMG_0793IMG_20140207_203023Freitag hielt ich mich noch mehr inhäusig auf, logierte mit meiner besten nieder-schönhausener Freundin I. für zwei Stunden im Lichtspielhaus und anschließend in meiner Lieblingskneipe. Mandela, eine schöne Geschichte, schöne Bilder, gut gemacht, kein cineastisches Mega-Highlight, mehr eine spannende und unterhaltsame Lektion in Geschichte, obwohl ich natürlich vorher wusste wie es ausgeht.

Am Samstag kam dann das Sams …und Eintracht Frankfurt hat gewonnen, ist endlich ein wenig vom Tabellenkeller weg!

DSCN1983DSCN1977Heute, am Sonntag, radelte ich zum Wannsee, knapp 30 Kilometer durch Stadt und Grunewald. Meine besten schweriner Freunde Dr. M. V.-H. und ihr Mann T. erwarteten mich gemeinsam mit ihren Plagen A. und A. zum Muscheln- und Austern Lunner.*
Die Muscheln war’n super, in leckerem Gemüsesud, ein Genuss!

DSCN1986DSCN1997Und die Austern?
Naja, austernintern sicher von guter Qualität, aber geschmacklich wie immer fad, mehr als zehn brauch davon nicht, und auch die ess ich nur, weil es angeblich Tinte auf den Füller gibt.

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*Progressive Wortkreation von Tommy Berlin: Bezeichnet ein nachmittägliches, nicht allzu schweres Essen, ein Mischung aus Mittag- und Abendessen, daher auch der Name: LUN (vom engl. LUNch=Mittagessen)NER (vom engl. DinNER= Abendessen).