Reisebericht Neuseeland: Die letzten Tage!

Wir legten nochmal ein paar Strandtage ein. Coromandel Peninusula, ein schönes Fleckchen Erde, das Wetter spielte mit, unser Basislager war in Cooks Beach, den Hauptsonnenbrand holten wir uns am Cathedral Cove Beach.

Nach 31 Tagen tauschten wir in Auckland das Wohnmobil gegen einen feuerroten Kleinwagen. Mit Auckland hatten wir so unsere Probleme, was vermutlich am Wetter lag und daran, dass wir nicht ans Ende der Welt gefahren waren um eine Großstadt zu sehen, also fassen wir zusammen:

Auckland war scheiße! 

Es trieb uns weiter gen Norden, bei zunächst extremem Dreckswetter, viele Strassen waren wegen unterspülender Überschwemmungen gesperrt, aber wir schlugen uns so durch.

Kauris standen noch an, nach Kiwis, Pinguinen, Keas, Baumfarnen und anderem endemischen Gedöns wollten wir uns die neuseeländischen Baumtitanen auch noch ansehen – also Kauri Museum und Kauri Wald!

Wir fuhren an der Nordwestküste noch weiter bis zu den North Head Sand Dunes, bogen dann nach Osten und schauten uns noch Russell, die erste weisse Siedlung und Hauptstadt des Landes, an. Naja, kann man machen, muss man aber nicht.

Dann waren unsere fünf Neuseelandwochen auch schon um. Auf dem Rückweg setzten wir mit einem Stopover in Bangkok noch einen viertägigen Kontrast.

 

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Reisebericht Neuseeland: Die ersten Tage!

Das schlauchte ganz schön, nach dem letzten Arbeitstag nach Weimar, von dort tags drauf mit meiner besten weimarer Freundin und Reisebegleiterin M. weiter nach Frankfurt. Dann elf Stunden von Frankfurt nach Bangkog, dort fünf Stunden Pause, dann 11 Stunden weiter nach Auckland und nach der gründlichen Einreisekontrolle der Neuseeländer weiter nach Christchurch.
In 30 Stunden (ab Frankfurt gerechnet) 18000 Kilometer, 12 Stunden der Zeit voraus. Entsprechend erschöpft waren wir, aber sofort schlafen war nicht, wir musste ja in den neuen Rhytmus reinkommen… So bummelten wir durch die Stadt die vor dem Erdbeben sicher besser aussah.


Aber es ging uns nicht um die sicherlich schönen Städte Neuseelands, uns ging es um Natur.
An Tag zwei übernahmen wir den unseren Campervan, war viel los an der Fahzeugausgabe, jeder Mieter bekam eine „Wie funktioniert was im Campervan und was muss ich beim Linksverkehr beachten“ Einweisung.

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IMG_20170305_180211877.jpgDer Wagen war nicht mehr der allerneueste, wir machten ihn fit und strichen ihn neu grün an, dann hatte er alles, was wir in den kommenden Wochen brauchten: Kühlschrank, Küche, Platz zum Schlafen etc.
Wir übten in einem Industriegebiet Linksverkehr, anschließend proviantierten wir uns fuhren los nach Rakaia Huts 50 Kilometer südlich von Christchurch, ein verschlafener Campingplatz, ein paar Hundert Meter vom Südpazifik entfernt, das Meer zu rauh zum Baden, das Wetter nicht ganz geeignet, aber es wäre gegangen.