Die echten Ashton Brothers

Ich kannte die Jungs vorher nicht wirklich, irgendwas mit Akrobatik, Musik und lustig, Holländer, die sind ja immer ein bisschen lustig. Sie gastierten bei den Wühlmäusen.
Wir waren gut in der Zeit, also besuchten wir, meine beste thüringerische Freundin J. und ich, noch die Dach Longe des RRB um die Ecke auf ein Vorglühbier und schauten uns Berlin von oben an.

Die Ashton Brothers waren dann der Hammer, fast tabufrei, es war laut, hektisch, erschreckend, spektakulär, gefährlich, böse – also nichts um nach der Arbeit ein wenig runter zu kommen, doch wir haben uns prächtigst amüsiert beim Hardcore Varieté der drei Holländer.

Fazit: Unbedingt hingehen wenn sich die Gelegenheit bietet.

 

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Die Verführten!

Also es war so, Colin Farrell ist verletzt, schließlich tobt 1864 der amerikanische Bürgerkrieg, er findet in der leicht angeranzten Mädchenschule von Nicole Kidman Aufnahme und wird medizinisch versorgt. Nicole Kidman, Kirsten Dunst und Elle Fanning sind scharf auf Colin, dieser nutz das aus, bahnt mit Frau Kidman an, verspricht Kirsten Dunst die große Liebe, wird aber von dieser beim Poppen mit Elle Fanning erwischt. Daraufhin amputiert ihm Nicole Kidman ein Bein. Herr Farrell rastet aus und es hat ein böses Ende, für Herrn Farrell – Sofia Coppola ist an allem Schuld, eigentlich Thomas Cullinan

An einem lauen Sommerabend war ich mit meiner besten thüringersichen Freundin im Freiluftkino, ein schöner Abend!

Computer!

So ein richtig schwüler Sommertag ist eine gute Gelegenheit um ins Museum zu gehen, diesmal ins Computerspielemuseum. Ich war ja nie so der Zocker, aber ich traf viele alte Bekannte wieder: Den C64 meines Bruders, die Atari-Konsole auf der wir auf dem kleinen SW-Fernseher Pacman spielten, meinen ersten eigenen Computer Atari 1040 STE auf dem ich Seminararbeiten schrieb…

Für meine beste thüringerische Freundin J. war auch was dabei, sie spielte geschlagene vier Stunden an einem Poly-Play, dem einzigen Videospieleautomat der DDR den so von Ostseeurlauben kannte

Der Poly-Play wurde vom Volkseigenen Betrieb VEB Polytechnik Karl-Marx-Stadt entwickelt und von 1986 bis 1989 gefertigt. Insgesamt verließen in diesem Zeitraum ungefähr 2000 Automaten das Werk. Das Gehäuse war braun und wurde vom Möbelhersteller VEB Raumkunst Mosel (Zwickau) hergestellt. Der Automat wurde bevorzugt an FDGB-Ferienheime und öffentliche Einrichtungen verkauft. Ein Automat kostete circa 22.000 Mark (Ost). (Quelle: Wikipedia)

 

 

Kultur mittig, schräg und blutig, Shakespeare und eine Irin!

Nachdem ich die Woche ziemlich rumkränkelte, der Dauerregen macht es auch nicht besser, kehrte ich zum Wochenende ins kulturelle Leben zurück, zwei Mal in Berlin Mitte:

Camille O’Sullivan sagte mir wenig, ich hörte mal in den einen oder anderen Titel rein, anstrengend, Wikipedia beschreibt sie als als intensiv dramatische Interpretin von Liedern aus der Weimarer Republik sowie von Edith Piaf, Jacques Brel, Nick Cave, Tom Waits, David Bowie, klingt bedrohlich aber interessant, mit meiner besten thüringerischen Freundin J. ging ich hin.

Fantastisch was die Irin da bot, nicht unanstrengend, aber fesselnd, auf Spotify konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden, aber Live? – mein Tipp: Hingehen!

Samstag war J. für das Programm zuständig, die Wahl war brillant:

Monbijou Theater!

Die dachlose Spielstätte, sonst eher für Sommerkomödie bekannt, wartete mit Shakespeares Macbeth auf – Hexen, Intrigen, Blut, Dreck, Spannung, Krieg, Mord – nichts für schwache Nerven. Die Bühne ein Sandkasten unter freiem Himmel im hölzernen Amphitheater an der Spree, eine beindruckende Inszenierung von Schillers Übersetzung des Werkes, komprimiert in einem Akt – mein Tipp: Hingehen!

Und heute? Handy auf leise, Haustürklingel aus, Balkontag!

 

TFD – Der Wahlkampf hat begonnen!

In zwei Monaten ist Wahl, das Volk will offensichtlich eine Fortsetzung des Status Quo, ich werde am linksunteren Rand Wahlkampf machen… So ist das!

Heute kam ich endlich an mein Wahlkampf T-Schört ran, da ich krank war lagerte es fast eine Woche im Lager.

Berlin! Ick liebe Dir

Ich schätze den Schauspieler und Comedian Cyrill Berndt, in Caveman habe ich ihn zwar nie erlebt, aber letzen Oktober sah ich ihn schon mal im Admiralspalast in Andrew Goffmans Ein-Personen-Stück „Pornosüchtig “ („accidental pervert“), auch da war ich schon von der Power die Berndt alleine auf der Bühne ausstrahlt beeindruckt.

Samstag schaute ich mir gemeinsam mit meinem ältesten Berliner Freund M. sein Solo-Programm „Berlin! Ich lieb Dir“ im BKA-Theater an. Wir waren eigentlich nicht das Publikum, das Programm richtet sich vielmehr an Berlin Besucher. Aber ok, während draußen das wöchentlich Unwetter tobte ließen wir uns als Berliner den Spiegel vors Antlitz halten; das Programm gibt es zwar zwar schon ewig, ist aber einerseits relativ zeitlos und zudem mit Aktualitäten angereichert.

Fazit: Wer Besuch von außerhalb hat sollte gemeinsam mit seinen Leuten hingehen wenn das Stück läuft!

Tags drauf macht ich mir English Breakfast, vor dem Stück war ich so richtig eingeregnet, da braucht ich was Deftiges um die aufziehende Erkältung abzuwenden.

Re: (Kein) Ostsee-Radurlaub!

Nach drei Wochen auf einem Mädchenrad unterwegs habe ich mein Rad nun wieder, das Weibsvehikel war insgesamt ok, aber die Rahmengeometrie zu klein für mich, die Federgabel ging in die Knie beim Aufsteigen und Bremsen und naja, ist halt wie im alten Ärztesong: „Du liebst ihn nur, weil er ein Auto hat, und nicht wie ich ein klappriges Damenrad!“ Der Flirtfaktor war gleich NULL!

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Neuer Rahmen auf Kulanz, Umbau auf meine Kosten, ok, unter 300€ statt 1000€ für ein gescheites neues Velo, obwohl, das Rad, das ich Probe fuhr war schon geil!

 

Tommy Berlin

Urlaub mit meinem Bruder M., das gab’s letztmals 1980 oder 1981, damals waren wir mit  unserem Bruder R. und unserer Mutter selig in St. Peter Böhl, is lange her.
Diesmal ging es an die Ostsee, nach Zingst auf dem Zingst.

Ich bepackte mein Rad und fuhr mit dem Fernbus zur Destination, Bruder M. reiste mit Weib M. und meinem knapp drei Jahre alten Neffen M., wo auch sein Söhn ist, per PKW aus dem Hessischen an. Ich war eher dort, holte schon mal den Schlüssel für die Ferienwohnung ab und füllte deren Kühlschrank mit Bier.

Herrlich, ich wollte schöne, lang gezogene Radtouren auf Zingst, Darß und Fickland machen, legte nach einem Strandtag mit der Familie auch wie geplant los.
Leider kam ich nur bis ins mir von früheren Urlauben bekannte Wustrow, dort brach mir nach 38 Kilometern der Rahmen und damit hatte es sich mit der Radfahrerei, zumindest mit dem…

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