Auswärtssieg!

Das Einzige was ich neben Freunden und Familie an der hessischen Heimat vermisse, sind die regelmäßigen Besuche bei Eintracht Frankfurt. Also gehe ich zumindest hin, wenn die Adler in Berlin oder sonstewo in der Nähe spielen.
Nun aber wurde die Partie zum dritten Mal in Folge ligatechnisch in der kalten Jahreszeit angesetzt, einmal ging ich hin, sie verloren und ich fror mir den Arsch ab. Ein anderes Mal war ich nicht in Berlin, die Frag stellte sich nicht. Beim Pokalfinale bekam ich keine Karte. Und diese Saison?

Ich war die Woche über total erkältet und beobachte bis zum letzten Moment meinen Gesundheitszustand und den Wetterbericht, Samstag kauft ich dann die Karte für Sonntag, musst alleine hin, potentielle BegleiterInnen sind entweder Weicheier und/oder schwanger.

Wie auch immer, ich habe es nicht bereut!

…und Hertha BSC, wer mag denn die?

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Kultur am Tiergarten: Vivaldi, Bach, Mozart, Stermann & Grissemann!

Als Hörer eines beliebten berliner Radiosenders kennt man die beiden, obwohl sie eigentlich schwerpünktlich in Österreich aktiv sind:

Stermann & Grissemann, bzw. Grissemann & Stermann wie die ihre Show bei RadioEins hieß.

Meine beste thüringerische Freundin J. hatte für die draußen ungemütlichste Zeit des Jahres Karten für das Tipi am Kanzleramt besorgt. Ich reiste elegant mit Bus 100 an.

Das Programm hielt was der Titel versprach, Gags Gags Gags…

Der österreichische Humor – oft anders, sehr speziell, aber nicht ohne, wir amüsierten uns prächtig am nördlichen Rand des Tierparks.

Ein paar Tage später war dann das südliche Ende des Tierparks dran, im Kammermusiksaal der Philharmonie wurden Mozart, Vivaldi und Bach gegeben, ein reines aber edles Streichkonzert. S. von der Bahn begleitete mich. Das Publikum war allerdings zu großen Teilen nicht klassiktauglich, zerklatschte die kurzen Pausen zwischen den einzelnen Stücken, sehr zum Ärger von Kulturmenschen wie meiner einer.

Danziger – super Kombination!

IMG_20171111_194640181Kultur am Samstagabend, die Berliner Kabarett Anstalt ist immer eine gute Adresse, inzwischen sogar meine bevorzugte Lokation.
(Den Kookaburra am Prenzlauer Berg bevorzugte ich früher, ist sicher immer noch sehr gut, aber seit ich nicht mehr in Schwabylon wohne auch ganz schön weit weg. Ich gelobe aber Besserung)

Stefan Danziger kannte ich bisher nur flüchtig, meiner beste thüringerische Begleiterin J. war er gänzlich unbekannt. Wir wurden positiv überrascht…

Danziger ist, so wird behauptet, tagsüber Comedian, nachts Stadtführer, komisch, ja komisch, ist er wohl aber umgekehrt, also tagsüber Stadtführer, nachts, als besser abends Comedian, oder so?!

Egal, auf der Bühne erzählt abends er was er er mit dem Touristenpöbel tagsüber erlebt und gibt auch Berlinern Einblicke und Informationen über ihre Heimatstadt, die sie so nicht kannten.

Was Danziger erzählt ist zumeist umwerfend komisch, aber ich denke mal es stimmt auch immer, da steckt Faktenwissen hinter, das macht den Charme seiner Show aus.

Daumen hoch!

Waghubinger!

Ich muss zugeben, dass ich Stefan Waghubinger vorher nicht kannte, nicht so bewusst meine ich, also nicht so, mehr so als so halt. Trotzdem ging ich mit S. von der Bahn hin ins BKA Theater. Stefan Waghubinger, mein Jahrgang, österreichischer Kabarettist, Cartoonist und Autor.

Außergewöhnlich Belastungen, ein Programm das aus Abschweifungen besteht, tiefgründig, witzig, österreichisch behäbig, zum Nachdenken anregend, empfehlenswert:

 

 

Vier Freunde – 205 Lebensjahre!

Wir kennen uns unterschiedlich lange:
R. traf ich erstmals vor 47 Jahren, ich stolpete über seinen Bauklotzturm als ich neu im Kindergarten war.
N. überfiel mich schon ein Jahr vorher jedesmal wenn ich bei Bäcker Dietz Brötchen holte.
Am längsten kenne ich E., wir schoben schon vor 50Jahren den Kinderwagen mit meinem Babybruder R vor uns her.

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Bildschirmfoto 2017-08-27 um 16.56.11Nach der Schule verloren wir uns nie aus den Augen, auch als ich nach Berlin ging und die drei Saftnasen in Hessen blieben.
Um die Freundschaft zu stabilisieren machten wir 2005 eine Wanderung im Allgäu und beschlossen, einmal im Jahr gemeinsam etwas zu unternehmen, leider kam immer etwas dazwischen, aber 2016 klappte es erstmals wieder und dieses Wochenende schlugen sie wieder auf.

Als Gastgeber war ich für die Bereitstellung eines mit Bier gefüllten Kühlschranks und das Programm verantwortlich. Donnerstag drückten wir uns in Rummelsburg rum, fuhren Tretboot und frequentierten die lokale Gastronomie.

Freitag Tagesausflug in die Uckermark, anfänglich ein wenig durch Schienenersatzverkehr zwischen Löwenberg und Templin ausgebremst waren die 35 Kilometer Draisinenfahrt von Templin nach Lychen und zurück mit Picknick und gastronomischer Einkehr der Höhepunkt des diesjährigen Veteranentreffens.

Der Samstag startete spät mit einer Bootsfahrt auf der Spree, dann ging’s zum Radio Eins Parkfest, meine beste thüringersiche Freundin J gesellte sich zu uns, wir trunken ordentlich RadioEins Bier.

Kultur war dabei, Jilet Ayse, herrlich, werde mir demnächst mal das komplette Programm antun.

Heute dann Brunch und Abflug!

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Die Verführten!

Also es war so, Colin Farrell ist verletzt, schließlich tobt 1864 der amerikanische Bürgerkrieg, er findet in der leicht angeranzten Mädchenschule von Nicole Kidman Aufnahme und wird medizinisch versorgt. Nicole Kidman, Kirsten Dunst und Elle Fanning sind scharf auf Colin, dieser nutz das aus, bahnt mit Frau Kidman an, verspricht Kirsten Dunst die große Liebe, wird aber von dieser beim Poppen mit Elle Fanning erwischt. Daraufhin amputiert ihm Nicole Kidman ein Bein. Herr Farrell rastet aus und es hat ein böses Ende, für Herrn Farrell – Sofia Coppola ist an allem Schuld, eigentlich Thomas Cullinan

An einem lauen Sommerabend war ich mit meiner besten thüringersichen Freundin im Freiluftkino, ein schöner Abend!

Computer!

So ein richtig schwüler Sommertag ist eine gute Gelegenheit um ins Museum zu gehen, diesmal ins Computerspielemuseum. Ich war ja nie so der Zocker, aber ich traf viele alte Bekannte wieder: Den C64 meines Bruders, die Atari-Konsole auf der wir auf dem kleinen SW-Fernseher Pacman spielten, meinen ersten eigenen Computer Atari 1040 STE auf dem ich Seminararbeiten schrieb…

Für meine beste thüringerische Freundin J. war auch was dabei, sie spielte geschlagene vier Stunden an einem Poly-Play, dem einzigen Videospieleautomat der DDR den so von Ostseeurlauben kannte

Der Poly-Play wurde vom Volkseigenen Betrieb VEB Polytechnik Karl-Marx-Stadt entwickelt und von 1986 bis 1989 gefertigt. Insgesamt verließen in diesem Zeitraum ungefähr 2000 Automaten das Werk. Das Gehäuse war braun und wurde vom Möbelhersteller VEB Raumkunst Mosel (Zwickau) hergestellt. Der Automat wurde bevorzugt an FDGB-Ferienheime und öffentliche Einrichtungen verkauft. Ein Automat kostete circa 22.000 Mark (Ost). (Quelle: Wikipedia)