Reisebericht Neuseeland: Marlborough Sounds!

Bis in die Marlborough Sounds waren es vom Lake Rotoiti nur zwei Fahrstunden in unserem Toyota Campervan, der übrigens unter 13 Liter brauchte wenn wir nicht gerade im Gebirge waren und ihn schonend fuhren. Die Marlborough Sounds sind ein im Meer versunkenes Mittelgebirge, schön anzusehen, eine der sonnenreichsten Gegengen Neuseelands.
Unser Lager schlugen für drei Nächte in der Momorangi Bay am Queen Charlotte Sound in der Nähe von Picton auf. Nach über 2500 Kilometern in bis dahin 16 Tagen auf der Südinsel legten wir relaxte Tage ein, ehe wir mir der Fähre übersetzten.
Wir machten eine Mini-Hurtigruten-Tour:

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In Havelock kann man für einen Tag auf dem Pelorus Mail Boat einchecken. Während der Postbo(o)te (jetzt weiß ich auch, wo das Wort herkommt) mit dem Postboot im Pelorus Sound die Post ausfährt, genießt man den Tag im Sound und die Postbo(o)ten, es sind tatsächlich zwei, erzählen auch noch von der Gegend und was das für Leute sind, die in dieser Abgeschiedenheit Leben und nur einmal die Woche Besuch von der Post bekommen:
Der aus der Nydia Bay, die aus Jacobs Bay, der Wissenschaftler der mit seiner kleinen Tochter auf Maud Island lebt, das Hotel in der Waitata Bay, die Familie die seit 130 Jahren in der sechsten Generation eine Farm am Pelorus Sound betreibt…

Ein Tag zum Entschleunigen für jemanden wie mich, der nach zweieinhalb Wochen Südinsel schon entschleunigt war, ein Platz auf dem Oberdeck, herrliche Land- und Wasserschaften, Muschelfarmen, einmal sahen wir auch zwei Blue Penguins vorbei schwimmen.

Tags drauf wollten wir eigentlich Kajaks leihen, aber das klappte irgendwie nicht, ausgebucht, also machten wir einen entspannten Tag auf dem Camp Ground, sonnten, wäschen die Wusche, schwammen und planten die bevorstehende Tour auf der Nordinsel…

Es hätte so schön sein können, wir wurden aber permanent von einer Schulklasse, die ihren Wandertag in unserer Bucht machten gestört. Erst gruben die Plagen den Strand um und zählten Krebse, Wattwürmer etc., dann picknickten sie in einer Super-Lautstärke. Nachmittags dann, kam ein Trailer mit Kajaks und die Pest bepaddelte lautstark die Bucht, vermutlich mit DEN Kajaks, die wir nicht leihen konnten, weil alles ausgebucht war. Wir beschwerten uns bei der Zeltplatzleitung, um 16:00 verließ die Klasse die Bucht, vermutlich ein Platzverweis aufgrund unserer Beschwerde.

Dann war wieder Ruhe!

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