Reisebericht Neuseeland: Westküste – Road Trip!

In den kommenden Tagen zeigte sich der Road Trip Charakter unsere Reise in Reinform, wir waren fast nur auf der Straße.
Zunächst fuhren wir die Milford Road nach Te Anau zurück, es ging recht fix mit Ausblicken auf die Touristenströme, die uns am späten Vormittag in Richtung Milford entgegen kamen. In Te Anau tankten und proviantierten wir und fuhren weiter gen Westcoast, das Gesicht der Landschaft wechselte beinahe stündlich.

Über Mosburn und Garston, am herrlichen Lake Wakatipu entlang ließen wir die Bunjee-Jumping Metropole Quenstown links liegen und folgten dem State Highway 6 durch Wein- und Obstanbaugebiete bis Cromwell, dort schlugen wir am Lake Dunstan für eine Nacht unser Lager auf.

Wir folgten weiter dem State Highway 6 vorbei am Lake Hawea und am Lake Wanaka und fuhren über den Haast Pass zu Westcoast, Zwischenstopps für fantastische Aussichten auf die Südalpen und diverse Wasserfälle.

Immernoch auf dem SH6 fuhren wir an der Tasman Sea die Westküste gen Norden, vorbei am Fox- und am Franz Josef Glacier bis zum Camp Ground in Okarito. Okarito ist sowas wie ein Geheimtipp in der Glacier Gegend, ein wenig ab vom Schuss, aber der Camp Ground von Campervans gut frequentiert.

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Aber die verdammten Sandflys, schon in Milford pieksten sie mich, aber Okarito war die Hölle, da half keine Selbstbeherrschung, man muss kratzen bis es blutet. Ich schiss auf das vegane Insektenschutzzeugs auf Himbeerölbasis und kaufte im örtlichen Geflügelhof Saft aus geschredderten Kücken, der half zumindest.

Tags drauf lieh ich mir ein Kajak aus und fuhr mit der einsetzenden Flut in die Okarito Lagune, Natur pur, Seevögel, Fische, Urwald und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Südalpen inklusive Mount Cook.

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Ehe wir zwei Tage später gen Norden weiter fuhren, schauten wir noch am Franz Josef Glacier vorbei, naja, muss man halt machen wenn mal schon mal da bist.

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Dann, auf dem Weg nach Norden schauten wir noch bei den Opussum-Essern in Pukekura vorbei, übernachteten in Greymouth.

Die Küste wurde immer spektakulärer, Höhepunkt Punakaiki, die Pancake Rocks.

Dann ging es immer noch weiter nördlich bis Westport, dort besichtigten wir uns eine Robbenkolonie an und wanderten an der schroffen Küste zu einem Leuchtturm und zurück ehe wir ostwärts Richtung Marborough Sounds abbogen, eine lange Strecke, so schlugen wir im Binnenland am Lake Rotoiti im Nelson Lakes National Parkunser Lager auf, schöner See.

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