Germania – böse Architektur!

Was wäre wenn Hitler den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Ok, das sollte man sich besser nicht vorstellen, die Welt ist eh schon schlimm genug dran.

Architektonisch gab es konkrete Pläne, da muss man nicht viel spekulieren. Die Arbeiten zum Umbau Berlins zur Welthauptstadt Germania hatten im Dritten Reich unter Albert Speer schon begonnen, aber viel davon ist zum Glück nicht mehr übrig.

Der Verein Berliner Unterwelten e.V. veranstaltet nicht nur empfehlenswerte unterirdische Stadtführungen, er betreibt im U-Bahnhof Gesundbrunnen auch eine Ausstellung zu den Germania Plänen der Nazis. Dort war ich gestern mit meiner besten thüringerischen Freundin J.

Es war winterlich kalt in den Ausstellungsräumen und zusätzlich lief uns der kalte Schauer den Rücken herunter als wir uns vorstellten, das Berlin heute so aussehen würde.

Wer es doch noch gruseliger möchte, dem sei der Roman Vaterland von Robert Harris empfohlen. Der Krimi spielt in Germania/Berlin in einer Nachkriegsordnung, die davon ausgeht, dass Nazideutschland den Krieg zumindest teilweise gewonnen hat. Man kann darüber streiten, ob so eine Fiktion sein muss, Vaterland ist aber kein Pro-Drittes Reich Roman, der Protagonist kommt auch den Verbrechen der Nazis auf die Spur…

Auch wenn man wie ich Rudger Hauer nicht mag, in der Rolle des SS-Obersturmbannführers Xaver März brilliert er zwar nicht, aber er passt ganz gut.
Den ganzen Film gibt’s hier:

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