Tel Aviv!

DSCN8278Meine übliche Februarreise, diesmal ein paar Tage länger:

Israel und Jordanien – Ersterkundung!

Schon beim Abflug in Schönefeld war alles anders als bei den meisten anderen Flügen – sichererer – sogar ein Körperscanner kam zum Einsatz, ein Nacktscanner war das glaube ich, man muss sich aber nicht selbst ausziehen, das telefonzellengroße Stück Technologie schaut einem durch die Kleidung, scheint zu funktionieren! (anders als die FKK-Röntgenbrillen, die in den 80ern immer auf den letzten Seiten der Fernsehwoche (und der Hörzu) beworben wurden, wer da die 19,99DM plus Versand investierte, der war enttäuscht, egal, ich schweife ab)

Die Einreise am Ben Gurion Airport ist dann ähnlich zeitaufwendig, wie wohl auch bei den Amis wird man befragt wer man ist und wenn man sagt, dass man ein Terrorist ist, darf man nicht einreisen – klingt komisch, ist aber so.

DSCN8274-dMit dem Zug fuhr ich dann nach Tel Aviv rein, vom HaShalom Bahnhof war es dann nicht mehr weit bis zu meinem Hotel. Ich war mir ja der Sicherheitslage in Israel bewusst, aber hier war ja tatsächlich jeder zweite im Straßenbild ein Soldat oder eine Soldatin, die meisten mit Maschinenpistolen unterwegs. Aber das gab sich je näher ich meinem Hotel und dem Strand kam, ich fand heraus, dass unweit des Bahnhofs eine Große Kaserne ist, deshalb das ganze Militär, wobei ich die jungen Damen in Uniform schon sehr sexy fand…

Nach dem Einschecken im Hotel begab ich mich unmittelbar zum Strand respektive in eine Strandbar und trank Bier bis die Sonne unter gegangen war und darüber hinaus, so muss ein Urlaub starten dachte ich mir.

So darf der Urlaub nicht weiter gehen dachte ich mir als ich die Rechnung bekam, ein halber Liter Bier kostete knappe acht €uro, Service not included.

DSCN8286Der kommende Tag war der Erkundung Tel Avivs und Jaffas gewidmet, ich hatte von meiner israelischen Lieblingskollegin M. eine Liste zum Abarbeiten bekommen, hielt mich halbwegs dran.
Zunächst ist zu bemerken, dass Tel Aviv zwar am Meer liegt, die Luft aber ob der vielen Autos extrem schlecht ist.

DSCN8288Doch auch Fahrräder sind hipp, vor allem an der Strandpromenade, in der Innenstadt aber fährt der nicht Auto fahrende Avivo mit Elektromofas herum, zumeist auf dem Bürgersteig, dafür auch im Dunkeln ohne Licht. Und warum es in manchen Gegenden permanent nach Pisse riecht ist mir unerklärlich, öffentlich zugängliche Toiletten gibt es zuhauf. Vorbei Shuk Ha’Carmel, einem Markt halt, schlenderte ich Richtung Jaffa durch Neve Tzedek, dem ersten modernen Wohnviertel das außerhalb des alten Jaffa entstand, schöne Gegend.

DSCN8294Dann weiter durch den alten HaTachana Bahnhof nach Jaffa rein. Dort uß ich das vermeintlich beste Hummus Tel Aviv/Yafos bei Abu Hasan in der Shivtei Israel Street. Der Laden ist sehr angesagt, man steht Schlange und ich muss sagen, das Hummus war sehr sehr gut und die 250 Gramm rohe Zwiebeln, die als Beilage gereicht wurden, waren zudem sehr gesund da Vitamin C-reich.

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Über den alten Hafen Jaffas schlenderte ich nach Tel Aviv zurück.

DSCN8327Ab Sonnenuntergang fiel die Stadt in den sabbattypischen Halbschlaf, zumindest wurde die Luft durch die nur noch wenigen fahrenden Autos besser. Mein nächstes Ziel Jerusalem könnte ich erst Samstag nach Sonnenuntergang ansteuern, denn erst wenn Sabbat mit dem Sabbat ist fahren wieder Busse.
DSCN8343So chillte ich den ganzen Samstag durch die Stadt, hatte auch ein wenig Magenbrummeln durch die vielen rohen Zwiebeln die ich bei Abu Hasan zum Hummus gegessen hatte…

Fazit: Wer Berlin mag, der mag auch Tel Aviv!

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