Experience Fernbus: Ein Fazit und beinahe Verlängerung!

imageVon Wien sollte es mit der Bahn nach Frankfurt gehen, doch dann war unklar, ob mein Zug streikbedingt fahren würde. Um nicht in Wien zu versauern buchte ich mir fix ein Fernbusticket, für alle Fälle. MeinFernbus hat die besten Stornobedingungen, also legte ich stolze 59,50€ für die potentielle zehnstündige Tour hin.

imageDer ICE fuhr dann doch und schaffte die Strecke für 66,75€ in knapp sechs Stunden. Das Fernbusticket ging bequem zu stornieren, ich hatte die Wahl zwischen 15€ Stornogebühr und einem Gutschein für die volle Summe, entschied mich für die Vouchervariante, dadurch muss ich also bald wieder Bus fahren…

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Kommen wir nun zu einem kleinen Fazit meines Experiments:
Ziel meines Experiments war herauszufinden, ob Fernbus fahren etwas für jemanden wie mich ist, also einen Bahn präferierenden Sparpreisnutzer, der so alle zwei Monate eine Fahrt durchs Land macht. Um die Busgesellschaften ging es also nicht wirklich, trotzdem ein paar Worte hierzu:

Ich habe drei Busgesellschaften genutzt, bin eine innerdeutsche, eine grenzübergreifende und eine Strecke komplett außerhalb Deutschlands gefahren, alle Fahrten waren starteten und endeten nahezu pünktlich.
Der Komfort stimmte weitgehend, der Flixbus war zwar voll, aber ok, klar, dass die Unternehmen Ihre Busse gerne auslasten, deshalb kein Abzug. Online buchen ging bei allen problemlos. Die günstigsten Verbindungen findet man anbieterübergreifend z.B. auf http://www.busliniensuche.de. Berlinienbus, ganz oder teilweise eine Bahntochter, war sehr professionell, die haben ja auch die längste Erfahrung, fuhren schon vor der Liberalisierung des Fernbuswesens. Flixbus war an und für sich ok, aber fehlende Sicherheitsgurte, das geht gar nicht!
Mein Favorit ist MeinFernbus, zwar kein Flirtbonus, doch super Service an Bord, Wifi funktionierte und Videostreaming ist schon ein Supergimmick, superflexible Stornobedingungen, habe ja jetzt einen Gutschein den ich nutzen werde.

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Kommen wir zum Wichtigsten, kommen wir zu mir!

Ich habe schon Thailand, Portugal, England, Schottland, Irland und Marokko mit Bussen bereist, weiß also, wovon ich rede, auch wenn Fernbus fahren in Deutschland für mich, bis auch eine Fahrt nach Lübeck vor Jahren mit Berlinlinienbus (so heißen sie eigentlich), Neuland ist.
Den Komfort, den ich in der letzten Woche erlebt habe kann mit allen europäischen Ländern die ich bebusst habe mindestens mithalten.
Trotzdem kommt Fernbus hierzulande für mich nur in Frage, wenn die Strecke unter 400 km bzw. unter 5 Stunden Fahrzeit ist, ansonsten bevorzuge ich die Bahn, auch wenn sie selbst mit ihren Sparpreisen meist über den Buspreisen liegt. Was die Fahrpreise betrifft, frage ich mich natürlich, wie die Busgesellschaften das machen, sicher haben die Fahrer keine Spitzengehälter, wird Zeit, dass die mal streiken!

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