Rom – Faktencheck!

Obwohl ich krank war in Rom, so ganz getrübt war mein analytisches Auge natürlich nicht. Im Folgenden also, vielleicht nicht ganz so brillant analysiert wie sonst, eine kleine Übersicht über die Rom:

DSCN2110Die Stadt hat Flair, einerseits eine moderne Metropole, andererseits vollgepackt mit Geschichte bis zum Rand. In den 80ern fand ich Italien immer sehr schmutzig, das ist jetzt nicht mehr so, allerdings haben ich selten so etwas abgeranztes gesehen wie die römischen U-Bahnhöfe, da ekeln sich sogar die Ratten, die Züge selbst sind wiederum ok.

DSCN2206Die Römerinnen sind schön, die Römer cool – dieses Stereotyp kann ich nicht bestätigen, in Ästhetik und Coolness unterscheiden sich die italienischen Hauptstädter nicht vom Homo Metropolicus anderswo. Tendenziell sind die Beine der Römerinnen etwas zu kurz geraten, die Unter- und Oberschenkel sind auch nur schlecht ausgearbeitet, viele versuchen hiervon mit einem Clark-Gable-Bart abzulenken.

DSCN2245Essen und Trinken aus Italien halte ich generell für überbewertet, sicher gibt es feine Sachen, aber hauptsächlich Hausmannskost. Während meines Rom-Aufenthalts litt ich krankheitsbedingt unter Appetitlosigkeit und das Wenige was ich uß konnte ich krankheitsbedingt nicht richtig schmecken. Am Wiegenfesttag gönnte ich mir und I. einen Besuch im La Mucca Bischera im Studentenviertel San Lorenzo, der ursprünglich wirkende Laden trumpfte mit Ambiente und Qualität, war zudem preiswert.
Über den römischen Wein äußere ich mich nicht, ich bin kein Weintrinker. Das Bier ist die 5 bis 7 € die ein 0,4l Glas kostet nicht Wert. Kaffee und Eis sind erwartungsgemäß… gut! Um leichter schlafen zu können, löffelte ich mir jeden Abend ein paar große Grappe rein 🙂

IMG_0863Antike und Kirchenzeugs sind die kulturellen Gegensätze die in Rom um die Aufmerksamkeit der Besucher konkurrieren. Klarer Punktsieg für die Antike, zusätzlicher Punktabzug für die Kirche wegen (auch noch der schlecht ausgeführten) Okkupation des Pantheons und des Mordes an Bruno Giordano, dessen Denkmal am Campo de Fiori ich gerne besuchte.
Wie imposant und wahrhaft groß könnte Rom heute sein, hätten sich Baumeister, Künstler und Wissenschaftler früher vom Einfluss der klerikalen Arroganz losgesagt.

Am allerbesten gefiel mir die Gedenkstätte für den antiken Schumacher Flipus Flopus and der Via del Sandale:

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