Laterne!

Heute war Projektsonntag in meiner Therapiegruppe.

Da der Themenpunkt Maueröffnung diese Woche ja sehr strapaziert war, nahm mein Therapeut einen anderen Anlass zum Anlass, nicht Karnevalsbeginn, sondern den Martinstag.

Ab Nachmittags bastelte sich jeder unter psychologischer Anleitung seine Lichtanlage, wir sollten die Laterne aus Dingen herrichten, die man sowieso im Haushalt hat:

Ich nahm meine Bodum-Kaffeekanne, überzog sie mit einem roten Mandarinenverpackungsnetz und einem gelben Kartoffelverpackungsnetz, die Netze fixierte ich mit einem Gummiband, als Lichtquelle diente ein Teelicht. Getragen wurde das Leuchtgerät von einem Rohrstock aus dem Hobbybedarf-Facheinzelhandel.

Als es dann dunkel wurde, zogen wir durch den nahen Mauerpark. Wir waren die GRÖSSTEN unter als den Laterenträgern und meine Laterne gewann den Innovationspreis.
Es geht auch ohne Jack Wolfskin Laterne – die Gentrification-Kinder und -Eltern staunten nicht schlecht.

So schön kann November sein.

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