Ole Lehmann statt Ute Freudenhaus!

In meiner frühen Berliner Zeit war ich immer zur Ostrockdisko in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg, gute Zeiten, die Ostrockgrazien fielen scharenweise auf mich rein. Eine der beliebtesten Schnulzen zum Beischlafanbahnungstanz war Jugendliebe von Ute Freudenhaus, und so war ich ganz froh, dass mich jemand aus meinem Freikartenverein mitnehmen wollte.

Fein, dachte ich, dann schaute ich mir im Netz an was Frau Freudenhaus heute so treibt, entsetzlich, die gute alte Jugendliebe zu einem Proletenschlager verkommen, interpretiert von einer alten Eule.

Doch (welch Wunder,) meiner mir bis dahin unbekannten Begleitung Sch… ging es genau so und (welch noch größer Wunder,) sie gewann noch zwei weitere Freikarten für diesen Abend und nahm mich dorthin mit:

Ole Lehmann im Quatsch Comedy Club am Friedrichstadtpalast:

Ich kannte den Comedian nicht, auf den ersten Blick eine weitere Comedyschwuchtel aus dem Stall von Thomas Herrmanns.
(Es gab übrigens für jeden Besucher eine Gratistube Herrmanns Zahnweiss)
Doch dieser Ole Lehmann, ein am Prenzlauer Berg wohnender Gentrifickationforscher wie ich, ist wahrlich begabt, hat Humor, kann richtig singen und tanzen, hat das sogar gerlernt. Nee, echt, ich war zufrieden!

Meine nicht unnette Begleitung Sch… gestand mir übrigens, dass sie früher auch immer in der Ostrockdisko war, also vielleicht habe ich sie in den 90ern ja schon mal…

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