Goldene Stadt! Goldener Herbst!

Ja, so ab und an mal eine kleine Städtereise ist schon was Feines, diesmal ging’s nach Prag:
Das Bier ist gut und günstig, dass Essen ebenso, die Stadt ist schön anzuschauen und Bettler legen eine Demut an den Tag, die jedem Berliner Penner gut zu Gesicht stehen würde!

Die Goldene Stadt ist in gut vier Stunden mit dem Zug von Berlin erreichbar, ein Hotel fand ich 15 Gehminuten vom Bahnhof und von der Altstadt entfernt.
Einchecken, kurzes Mittagsschläfchen und dann lies ich mich einfach ein wenig durch dies Altstadt treiben, guckte mir dies an, trank mal hier ein Bier, guckte mir jenes an, trank immer mal wieder ein Bier und uß schließlich Entenkeule mit Klößen und Rotkohl, zum Nachtisch Prager Schinken vom Spieß! Danach war ich auch ziemlich satt von dieser Melange aus gutem Essen und Trinken!

 

An Tag zwei gönnte ich mir zunächst ein zweites Frühstück im altehrwürdigen Hotel Europa am Wenzelsplatz, Jugentstil at it’s Best! Das Hotelfrühstück, also das in meiner Absteige, war ganz ok, bis auf den Kaffee und zwei ältliche holländische Pärchen, die (nicht nur) mir auf die Ketten gingen, sie trampelten durch die Welt, in diesem Falle durch den Frühstücksraum, als gehört alles ihnen, drehten jedes Brötchen und jede Käsescheibe um. Applaus von den anderen Hotelgästen wär mir sicher gewesen, hätte ich der niederländischen Leitglucke eins auf die Fresse gehauen. Hab ich aber nicht, leider!

Nach einer Moldaubootsfahrt löste sich der Hochnebel auf und es wurde ein milder sonniger Herbstnachmittag. Über die Karlsbrücke schlenderte ich auf die andere Seite der Stadt und ging hoch zur Burg. Herrliche Aussichten!

Den Sonnenuntergang erlebte ich auf einer schönen Bierterrasse neben der Karlsbrücke.

Tag drei war nur ein halber! Beim Frühstück sagte ich den penetranten Käsköppen diesmal die Meinung, zumindest in Gedanken. Dann war Einkaufen angesagt, ich gab mehr Geld als geplant aus und das ist auch gut so!

Nach einer finalen mittäglichen Einkehr im legendären U Fleků mit Schwarzbier und Gulasch ging’s dann gen Heimat.

Der Prager Hauptbahnhof verströmt übrigens noch immer eine gewisse sozialitische Kälte.
Pfingsten 2003 war ich das letzte mal in Prag, im Vergleich zu damals sind deutlich mehr Touristen in der Stadt, fast schon zu viele, in der Altstadt isses wie im Disney-Land, aber angeblich wurden gestern auch Tschechen gesichtet. Aber ich mecker  nicht, war je selbst Teil des Problems.

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