Elbaufwärts: 5 Tage – 520 Kilometer!

Die Elbe, einer der drei großen Flüsse Deutschlands, der einzige Fluss Mitteleuropas mit einer noch intakten Auenlandschaft.
Eine Tour durch urste Landschaften und bedeutende Orte der deutschen Geschichte.

Mit dem Zug erreichte ich Wittenberge im Nordwesten Brandenburgs. Ich fuhr rechtselbig flussaufwärts vorbei an der Havelmündung bis Havelberg. Dann nahm ich eine Fähre und fuhr ab Werben, einer verträumten Hansestadt, weiter linkselbig bis Tangermünde.
Über die dortige Elbbrücke erreichte ich nach knappen 100 Kilometern mein Nachtquartier in Jerichow.

An Tag zwei fuhr ich rechtselbig weiter bis zum Fährort Ferchland, dann linkselbig bis Rogätz, wieder rechtselbig vorbei am Wasserstrassenkreuz Magdeburg bei Hohenwarte, hier verbindet eine Schiffsbrücke über die Elbe Mittelland- und Elbe-Havel-Kanal.
Ab Magdeburg fuhr ich linkselbig weiter nach Barby and der Saalmündung und suchte mir nach 110 Kilometern eine Übernachtungsmöglichkeit.

Tag drei überquerte ich früh die Elbe über eine alte Eisenbahnbrücke bei Barby und hielt mich rechtselbig bis zur Fähre Steutz-Aken.

Dann ging es weiter bis Dessau.

Hier schaute ich mir mal schnell die Meisterhaussiedlung des Bauhaus an und fuhr immer noch linkselbig weiter durch das Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Unterwegs sah wunderschöne Elbauen, Biber und allerlei anderes Getier, immer noch auf der linken Elbseite ging es weiter über Wörlitz bis Lutherstadt Wittenberg.
Ein armseliges Städtchen dieses Wittenberg rechts der Elbe, ernährt sich nur vom Andenken an den Antisemiten Luther:

Luthers Haus, Luthers Eiche, Luthers Kegelbahn, Luther und Wegner.
Über Elster erreichte ich mein Drittes Nachtquartier in Klöden – weitere gute 100 Kilometer geschafft!

Bei Prettin wechselte ich wieder ins Linkselbige und fand den Weg nach Torgau, hier trafen sich 1945 die Befreier der Roten Armee und die der US-Truppen.
Später wurden die befreiten Teile Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts von den Westalliierten gegen Westberlin eingetauscht, aber das ist eine andere Geschichte…

Ich war nun in Sachsen, die Flussauenlandaschaft wich der Weinbaugegend um Meißen.

Ab der Meißenknödelstadt ging es rechtselbig weiter bis Radebeul vor den Toren Dresdens, hier endete die Sonntagstour nach 140 Kilometern.

Am letzten Tourentag fuhr ich weiter rechtsbelig durch Dresden, wechselte über die berühmnte Stahlbrücke, das Blaue Wunder, die Elbseite und fuhr weiter vorbei an Schloss Pillnitz Richtung Elbsandsteingebirge.

Über Wehlen, Rathen und Kögstein erreicht ich Bad Schandau und führ noch ein Stück in die Tschechiche Republik nach Hrensko, dort trank ich ein paar Belohnungsbier und aß ein böhmisches Knödelgericht.

Per Zug ging’s dann zurück über Dresden und Cottbus zurück nach Berlin,

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