Vesterålen – Walsafari ab Stø!

„Mein idealer Lebenszweck  sind Robbenfell und Walfischspreck!“
kleines Arschloch

Donnerstag mal nicht im Kajak sondern in einem Schiff unterwegs.
nN. brachte G., N., P. und mich nach Stødort checkten wir beim örtlichen Walsafari-Anbieter ein, zahlten dafür einen stolzen Preis, aber zumindest mir war es das Wert, wenn ich schon mal im hohen Norden bin, dann auch Wale gucken.
Zunächst gab’s eine Einweisung ins Whale-Watching, einfach nur gucken is nicht.
Dann brachen wir mit der MS Leonora auf und fuhren zunächst zur Insel Anda, dort tummelt sich allerlei Seegevögel rum, wir sahen Seeadler, Papageientaucher, Kormorane, diverse Möwenarten, Küstenseeschwalben, Trottellummen, Eissturmvögel, Krähenscharben, Tordalks und Polarkolibris – bis auf die Adler nicht gerade imposant, aber doch schön mal zu sehen.
Und dann war’n da auch noch Robben, die betrieben dort eine Robbenbank, aber für mich sah es eher so aus, als würden sie auf der faulen Robbenhaut liegen, naja, egal, ich hätte ja eine der Meeresbiologinnen,die den Ausflug leiteten, fragen können .

Anda Island war war aber nur ein Zwischenziel. Von dort aus fuhren wir zwei Stunden weiter Richtung Nordosten auf’s offene Meer hinaus.
Unser Ziel war Bleik Canyon, hier an der Kante des Festlandsockels fällt der Bleik Canyon ab. In Bleik Canyon werden kalte Wasser Strömungen, die aus der Tiefe kommen nach oben gedrückt und transportieren nährstoffreiches Wasser an die Meeresoberfläche, was eine umfangreiche Planktonblüte im Frühjahr zur Folge hat. Diese hohe Produktivität unterstützt eine große Vielfalt an marinen Tierarten wie Vögel, Seehunde und Wale.
Die häufigste Walart, die in diesem Gebiet vorkommt ist der Pottwal. Es sind die Männchen der Pottwale die sich hier sammeln, um im tiefen Wasser Tintenfische und andere Fische jagen.
Aber zunächst sahen wir nix, zumindest keine Wale, wir tuckerten noch über eine Stunde über dem Bleik Canyon rum, nix, innerlich richteten wir uns schon  darauf ein, aufgrund fehlender Walsichtungen den halben Tourpreis zurück zu bekommen.

Doch dann tauchten nacheinander in unmittelbarer Nähe der MS Leonora drei Pottwale auf:

Der Rücken der bis zu 20 Meter langen Tier war jeweils für etwa 10 Minuten zu sehen, aus dem Blasloch spritzen Atemfontänen. Dann machten die Walherren den Buckel krumm und tauchten die Fluke zeigend in die Tiefen des Nordatlantiks ab.

Also, die Tour hat sich gelohnt.

Epilog:

Meine Ausrüstungsgegenstand des Jahres!

Leicht, robust, billig.
Man  kann mit ihnen auch mal durch nasses hohes Grass laufen ohne das Füsse und Socken nass werden, und man bekommt sie schnell angezogen, wenn man Nachts mal raus muss.

Ich werde nicht mehr ohne reisen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s