Vesterålen – Von Tinden nach Myre! (Und von Myre nach Myre!)

Unter Nebel (althochdeutsch nebul, verwandt mit lateinisch nebula, und griechisch νέφηλη (nephele) oder νέφος = „Wolke“) versteht man in der Meteorologie einen Teil der Atmosphäre, in dem Wassertröpfchen fein verteilt sind, und der in Kontakt mit dem Boden (oder auch mit Oberflächengewässern) steht, wobei die Wassertröpfchen durch Kondensation des Wassers der feuchten und gesättigten Luftentstanden sind. Fachlich gesehen ist Nebel ein Aerosol, in der meteorologischen Systematik wird er jedoch zu den Hydrometeoren gezählt.

Ja, Nebel, kann schon mal vorkommen, und es kam vor:
Mittwoch Morgen war dann dicke Suppe, Nebel mit einer Sichtweite unter 50 Metern, nicht weiter schlimm, denn das Meer war ruhig und wir fuhren westlich um Tinden herum in den Børøyfjord, dann Richtung Osten ins Innere der Inselgruppe, wie eine Entenfamilie Boot an Boot Richtung Osten, später Richtung Nordosten zu unserem Zielort Myre.

Ich dachte zunächst, das wird eine langweilige Tour so ganz ohne was zu sehen.
Was zwar selten vorkommt, ich täuschte mich!
In spektakulärer Weise lichtete sich der Nebel und das Zusammenspiel von Sonne und den Nebelresten war einfach nur genial:In Sicht-, Riech- und Hörweite der Fischfabrik von Myre schlugen wir unser Lager an einem Sandstrand auf. Es herrschte Not durch Mangel an Bier, so opferten sich nN., N. und ich, paddelten ins Nahe Myre und füllten unsere Vorräte auf – gute Teamarbeit!

Am Donnerstag wollten wir eigentlich weiter Richtung Norden aus dem Prestfjorden heraus nach Nyksund fahren, der Nebel machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung, so fuhren wir nach Proviantierung in Myre nur eine kurze Etappe zu einem Campingplatz, hier gab es wieder Fisch und nach drei Tagen in relativer Zivilisationsferne heiße Duschen, ja, und sogar W-LAN! (Hätte ich nicht gebraucht, aber trotzdem ganz nett)

Epilog:

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt zwei Seiten in meinem mitgefühten Reisebuch gelesen.

 

 

Kartenmaterial:
© OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA
Lizenz CC BY-SA
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

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2 Gedanken zu „Vesterålen – Von Tinden nach Myre! (Und von Myre nach Myre!)

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