Schwanenkönig!

Boah, eine Woche Besuch von Braumeister L. aus Heidelberg und tageweise auch Limomischer T. aus Darmstadt, ich war mehr unterwegs als zu Hause – die beiden süddeutschen Knaben hielten mich auf Trab:

Public Viewing beim Untergang der Nationalmannschaft, VLB-Sommerfest, Theater in russischer Begleitung, Bergmannstrassenfest, unzählige Biergärten und Restaurants – alles bei meist schwül-heißem Wetter – und nebenbei noch arbeiten gehen, bezahlt werden muss der Spass ja auch noch.

Nun:

Alle weg, die Wohnung sieht aus wie ein verlassenes Heerlager, Waschmaschine läuft, Pfandflaschen müssen weg, Vorräte müssen erneuert werden, dann mal ein wenig Reine machen.

Langes Wochenende, bin müde aber wach, ein wenig träge, melancholisch…

… aber guter Dinge!

Es neigte ein Schwanenkönig
seinen Hals auf das Wasser hinab.
Sein Gefieder war weiß wie am ersten Tag,
rein wie Sirenenton.
Und im Glitzern der Morgensonne
sieht er in den Spiegel der Wellen hinein,
und mit brechenden Augen weiß er:
Das wird sein Abschied sein.

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