Österreicher in Kreuzberg, Chinesen in Mitte, Berliner in Pankow, Rakete in SPD-Zentrale! Ich bin jetzt Fotograf übrigens…

Ein Marathon-Wochenende liegt hinter mir.

Donnerstag Vorglühen mit J. im Privatclub,  zwei Bands aus der Alpenrepublik gaben sich die Ehre, aus Wien Bilderbuch, Elektroavantgarderock auf deutsch, wie die Vorband hieß konnte ich nicht herausfinden, aber sie war nicht minder gut.

 

 

Nach dem Präsidentenrücktritt reiste meine Ex-Verlobte C. an.

Der Große chinesische Akrobatenzirkus verweilt zur Zeit in Berlin, über Verbindungen kam ich an zwei Freikarten. Absolut sehenswert was die kleinen fleißigen Asiaten  da zeigten. Anfangs dachte ich sogar, da kommt ne spektakuläre akrobatische SM-Show, denn direkt unter der Zirkuskuppel hing ein Ledersling und Auflagen für die Beine des Opfers, naja, war’s natürlich nicht, aber es sah von meinem Platz aus so aus.

Doch die Show war echt gut, filigrane kantonesische Bodenakrobatik, hanchinesiche Jonglage und als Höhepunkt am Schluss ein Hochtrapezspektakel X’ianesicher Art, dafür brauchten die übrigens den Sling.

Samstag hatten wir Konzertkarten für’s Zimmer 16 in der Florastrasse. Eine kleine Location in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Freibankmetzgerei. Wir waren die einzigen Westdeutschen, altersmäßig waren wir schätz ich im Schnitt. Circa 25 Ossis und wir hatten sich also versammelt, zumeist Pankower, ehemals Bürgerbewegte, die meisten wählen inzwischen nicht mehr die Grünen sondern die Linkspartei.
Es wurde Double Feeling geboten, solide Blueskost, nicht mal schlecht. Allerdings hat die Sängerin ADHS, interagierte permanent mit dem Gitarristen und den ihr wohl bekannten Stammgästen, entsetzliches „wir Ostberliner Kulturschaffenden haben uns alle lieb weil wir zu Ostzeiten zusammen gehalten haben“-Geschwafel. Entsetzlich, wir wollten zwar nicht dazu gehören, aber wir gehörten wirklich nicht dazu.

Sonntäglich pilgerten wir in die in’s Willy Brandt Haus, Jim Rakete hat mal eben ein paar Schauspieler fotografiert und stellt die Bilder aus, nicht schlecht Herr Specht.

Hinterher bildete mich C. zum Fotografen aus, ab jetzt bin ich Fotograf, Farbe und Schwarz-Weiss!

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