Doch mal wieder Kajak: Triumph-Agitator 1 fährt noch!

Mein einstiges Haupthobby stand in letzter Zeit hinten an, ist halt so, sehe das ohne Wehmut. Aber ich habe das Paddeln nicht ganz aufgeben und so ging es am vergangenen Wochenende mal wieder auf’s Wasser.

Mein bester schwäbischer Freund T. hat sich ebenfalls ein Kajak zugelegt und so verstauten wir Boote und Ausrüstung in seinem A4 und begaben uns nach Fürstenberg, einst mein präferierter Startort für Touren.
Als ältere Herren und kajaktechnisch nicht im Training nutzten wir den Campingplatz am Röblinsee für smarte Standortouren und nahmen uns eine Hütte statt im engen Zelt zu schmachten. Am Freitag kamen wir erst spät an und so machten mir nur eine abendliche Gastro-Tour.

Samstag schafften wir ob der Hitze nur eine relativ kurze nach Priepert, so waren zumindest mal in Meck-Pomm.

Tour7

Eine schöne Tour in über Havel, kleinere Seen und Schleusungen in Steinhavelmühle.

Sonntag dann wagten wir uns trotz angekündigter Unwetter nach Himmelpfort, durch den Fisch-Kanu-Pass ging es über Schwedtsee, Siggelhavel und Stolpsee zum Ziel.

Tour8

Die Rückfahrt klemmten wir uns, bei Gewitter und Starkregen über den doch recht großen Stolpsee war uns dann doch zu gefährlich, mit einem Taxi fuhren wir zum Campingplatz zurück, holten den Wagen und packten nass ein und fuhren zurück nach Berlin.

Aber ich will nicht meckern, es war ein schönes Wochenende mit schönen wenn auch kurzen Touren.

Historisches Video:

 

Kartenmaterial:
© OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA
Lizenz CC BY-SA
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

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Sternfahrt 18!

Die jährliche Pflichtübung um ein Zeichen gegen den automobilen Wahnsinn zu setzten. Diesmal ab Ostkreuz und dann mal nicht die AVUS sondern die Stadtautobahn und mit meiner besten thüringerischen Freundin J.

Ok, ich bin eine andere Strecke gefahren, aber auch insgesamt, es fühlte sich leerer an, auch auf dem Umweltfest.

Schön war’s trotzsdem!

ON THE LASH: Cheadle Hulme, Stockport, Manchester, Barton, Chester and Liverpool!

Wir, meine beste thüringerische Freundin J. und icke, waren reif für die Insel und der Flug über den Kanal war das diesjährige Geburtstagsgeschenk von J.
Wir landeten am Vatertag pünktlich in Manchester.

Denke es ist ok, wenn ich hier mehrheitlich die Bilder sprechen lasse.

J.’s (und inzwischen auch mein) bester cheadle hulmer Freund J. holte uns vom Airport ab und nachdem wir bei ihm eingezogen waren und in Cheadle Hulme Fish&Chips gegessen hatten ging es nach Manchester to go on the lash, was soviel wie einen drauf machen heißt…

Am Freitag statteten wir zunächst Stockport einen Besuch ab. Industriegeschichte im örtlichen Hut-Museum, die größte Backsteinbrücke der Welt und Trooper, das Bier von Iron Maiden Mann Bruce Dickinson, gebraut in der örtlichen Einhorn Brauerei.

Dann ging es weiter nach Manchester:
Wir waren in der Library, im Museum of Science and Industry und am Bridgewater Canal – die alte Industriestadt ist wunderbar, fast die perfekte Mischung aus alter kapitalistischer Grüderzeitstadt und moderner Metropole.

Dann war auch irgendwann Samstag, das Wetter immer noch perfekt für britische Verhältnisse, denke wir hatten den kompletten Manchester Sommer 2018.

Die Barton Road Swing Bridge bei Barton Upon Irwell in Bartonshireshamptonportpoolhulmefort ist eine Brücke die wo horizontal wegklappt wenn unten ein großen Schiff kommt und obendrauf ist auch Wasser. Anschließend schauten wir uns Old Trafford, das Stadion von Manchester United an, J. ist Mänju Fan und Manchester City ist eh blöd!

Weiter ging’s nach Chester, das Obidos Englands, auf der alten Stadtmauer kann man das wunderschöne Städtchen umrunden und die örtliche Kathedrale ist auch eines Blickes wüdig.

Und dann waren wir auch schon in Liverpool, irgendwie könnte man auf die Idee kommen, die Beatles kommen von dort. Wir hatten allerdings zu wenig Zeit 😦

Sonntag früh brachte uns J. zum Airport. Wir landeten am Muttertag pünktlich in Berlin.

Radtour im Mai!

Unterwegs auf den eigenen Spuren:

2009 oder so fuhr ich mit meinem entfernten Bekannten P. den Berlin-Usedom-Radweg, aufgrund einer Panne strandeten wir in Pasewalk.

Letzen Donnerstag Mittag puk ich also mein Rad in den Zug und fuhr nach Bernau um mir die innerstädtischen Berlin-Etappen des Radweges zu sparen. In Bernau ist man sofort in der Natur. Zumeist abseits von Automobilstrassen führt der gut ausgebaute Radweg mich durch die Schorfheide gen Norden, über Biesenthal ging es dann entlang am Werbellinsee bis Joachimsthal, dort hielt ich mich ostwärts und erreichte nach 55 Kilometern im Sattel meinen Übernachtungsort Althüttendorf am Grimnitzsee.

Das Logis war nobel-gediegen auf dem Jagdgut eines Bauunternehmers im Ruhestand. In der örtlichen Waldschänke uß ich Grimnitzsee-Zander und am kommenden Morgen frühstückte ich deftig beim örtlichen Fleischer und Dorfbürgermeister.

Gut gestärkt mit rohem Schweinefleisch und vitaminreichen rohen Zwiebeln ging es weiter auf besagtem Radweg, über Parlow und Glambeck erreichte ich nach gut 20 Kilometern die Blumberger Mühle.

Der NaBu macht da Umweltgedöhns, schön anzusehen, ein angenehmer und lehrreicher Zwischenstopp für anderthalb Stunden.

Dann ging es weiter durch die Uckermark, entlang am Oberuckersee und am Unteruckersee bis Prenzlau, im Ortsteil Dedolow logierte ich nach 70 Kilometern in einer DDR – Nostalgieunterkunft.

Samstag war es dann nur noch ein Katzensprung von 35 Kilometern bis Pasewalk.

Im örtlichen Lokschuppen kam ich vor neun Jahren mit P. unter, in diesem, ich nenne es mal Eisenbahn-Erlebniszentrum kann man in alten Schlafwagen nächtigen, unter anderem im ehemaligen DDR-Regierungszug.

A. und seine Frau J. hatten das ganze Anwesen für sich und ihre Freunde, also auch mich, gemietet: 25 alte Menschen ließen es nochmal richtig knallen, relativ gesehen 😉 – Alkoholmissbrauch, Völlerei und albernes Gehopse verblühter Schönheiten beiderlei Geschlecht auf der Tanzfläche, ich hielt mich lieber am Bier fest und führte geistige Gespräche mit P. und A.

Für die Radtour am Sonntag zurück war ich zu schwach und fuhr grün…

War ein super langes Wochenende!

 

Detroit Cobras? Naja…

Die Konzertwoche fand ihren Abschluss im Heimathafen Neukölln:

Detroit Cobras, die Lieblingsband von Frau N., von ihr kam auch der Vorschlag. Die Band aus Michigan covert hauptsächlich Motown-, R’n’B- und Rock’n’Roll- Hits und das eigentlich nicht mal schlecht…

… aber gestern hatten sie dann doch wohl eher ihren schlechten Tag. Anfangs drängelten sich die Leute direkt vor der Bühne, aber es wurde dann vor Stück zu Stück leerer. Aber ok, besser als zu Hause zu hocken, aber auch kein Grund an dieser Stelle viele Zeilen zu schreiben. Die Vorband war ganz gut.

Bernd Begemann (begleitet von Kai Dorenkamp) – Was macht Miss Juni im Dezember…?

Skuriles stand an am späten Freitagabend im Quasimodo:

Bernd Begemann, am Piano begleitet von Kai Dorenkamp. Ein wenig anders als mit seiner Band Die Befreiung, aber in jedem Fall keine leicht Kost.
Eventim ist nicht BabyWalz, deshalb sponserte meine beste schwäbische Freundin L. mein Ticket mit 5€ (und stellt somit sicher, dass sie auch momentan noch hier erwähnt wird 😉 ).

Mein beste thüringerische Freundin J. begleitete mich, vertraute mir blind was meinen Musikgeschmack betrifft, ich hatte so meine Bedenken, ob das in diesem Fall auch eine Übereinstimmung mit ihrem Geschmack ist.

Aber zum Glück lag ich falsch – J. fand den skurrilen in Hamburg lebenden Bad Salzuflener genau so amüsant wie ich. Schon einzigartig wie Begemann Mimik und Gestik einsetzt. Seine Texte im ersten Moment straingdsch anmutend, treffen aber das Leben auf den Punkt, man erkennt seinen Einfluss auf die Hamburger Schule. Wenn ich Musiker wäre, wäre ich ähnlich, nein ich wäre genau so! Die Musik untermalt das Ganze normalerweise, gestern spielten aber Dorenkamps Pianokünste eine bedeutende Rolle. Das komplette Publikum im kleinen Jazz-Clubs am Bahnhof Zoo war zufrieden.

Direkter Vergleich mit der Dorenkamp-Version:

Mit diesem Freddy Quinn Cover nahmen Begemann und Dirk Darmstädter am Bundesvision Song Contest 2010 in Berlin für Niedersachsen teil. Sie belegten dort allerdings nur den letzten Platz, was mir total unverständlich ist